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| Hans Fallada: In meinem fremden Land Gefängnistagebuch 1944 Herausgegeben: Jenny Williams, Sabine Lange Aufbau Verlag, 2009 Pressestimmen: Was daher erst jetzt, nach mehr als sechs Jahrzehnten, erstmals komplett zugänglich wird, ist ein typischer Fallada, eine Mischung aus Wutgeheul und Plauderton, aus Ernst und Leichtsinn, aus Kolportage und Faktenbericht, wie eine poetische Liveschaltung mitten in den Wahnsinn. Nikolaus von Festenberg, Spiegel Mit seinem „Gefängnistagebuch 1944“ erweist Fallada sich als überraschend selbstkritischer Zeitchronist mit einer außerordentlichen Beobachtungsgabe... Er berichtet über seine Auseinandersetzungen und Fluchten inmitten einer zunehmend dumpf begeisterten Masse, zwischen Erpressung, Korruption und Denunziantentum. Udo Scheer, Rheinischer Merkur So wie er fühlten viele Deutsche. Nicht so richtig für die Nazis, auch nicht so richtig dagegen. Darin liegt der besondere Wert des von Jenny Williams und Sabine Lange bei Aufbau herausgegeben Buches: Es erzählt aus dem Inneren des Reiches, vom gewöhnlichen Leben im Faschismus. U. Gellermann, Rationalgalerie Die jahrelang aufgestaute Wut über erlittene Schikanen, der Hass auf die Nazis und die Selbstverachtung für quälende Zugeständnisse brechen sich Bahn. Oliver Pfohlmann, WDR Das Buch ist ein erstaunliches Dokument über den nicht enden wollenden Kampf eines Menschen gegen alle äußeren Zwänge – und gegen sich selbst. Wilfried Mommert, dpa Am Punkt tiefster Verzweiflung schreibt er sich die Schatten von der Seele. Nackt steht der Sünder vor uns. Ganz ehrlich vor sich selbst, und doch kolossal irrend. Holger Kreitling, Die Welt Erstmals treten nun Falladas verborgene Aufzeichnungen über die Jahre zwischen 1933 und 1944 aus ihrer Verborgenheit wirklich heraus. Sie berichten von Hans Fallada. Und die Biographie des Einzelgängers erzählt von einem kollektiven Schicksal. Dem Umgang der Deutschen mit dem Geschichtsbruch des Nationalsozialismus. Werner Liersch, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung Die literarischen Spielchen Hans Falladas – sie sind hinreißend. Sein Personal der Zeit von der Dorfbevölkerung bis zu den Großkopferten damals – das ist gekonnt geschrieben, so böse wie liebevoll. Ernst-Jürgen Walberg, NDR1 Ein irritierender Text ist das, ein autobiographisches Dokument, schwankend zwischen Selbstekel und Selbstzweifel, Selbstmitleid und Selbsthass, emotional, ungerecht, kaum analytisch, auf der Suche nach Legitimation für die eigene sogenannte „innere Emigration“. Harald Eggebrecht, Süddeutsche Zeitung Link: www.aufbauverlag.de |
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Hans Fallada: In meinem fremden Land Gefängnistagebuch 1944 Herausgeber: Jenny Williams, Sabine Lange Gebunden, 333 Seiten, Erschienen bei: Aufbau-Verlag 978-3-351-02800-8 24,95 € *) / 47,60 Sfr |
| Unter den Bedingungen der Gefängnishaft schreibt sich Hans Fallada vom Alpdruck der Nazizeit frei. Im Herbst 1944 resümiert er in einer Zelle sein Leben in der NS-Diktatur. Seine freimütigen Erinnerungen werden in diesem Buch erstmals veröffentlicht... [Alles lesen] | |
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Schlüsselbund (Edition Rugerup) |
Die Archivarin und ihr Nutzer |
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Fallada - Fall ad acta? Sozialistische Erbepflege und das Ministerium für Staatssicherheit Edition Temmen |
| (Neufassung lt. Urteil des Landgerichtes Hamburg v. 18.1. 2008) Den Nachlaß von Hans Fallada sollte man in einem der großen deutschen Literaturarchive vermuten... [Alles lesen] Frank Pergande in "Wem mag die Wanze gehören?", 4.08.2006 (FAZ) Deborah Vietor-Engländer, Lange: „Fallada“, Germanistik, Band 47, 2006 Detlef Stapf, Fallada in falschen Händen, 18.07.2006 (Nordkurier) |
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Verschwiegene Gedichte Edition Rugerup |
| Es gab Gedichte in der DDR, die es nicht geben durfte... [Alles lesen] Detlef Stapf, Rezension v. 25.11.2006 |
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